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Zum insgesamt viertel Mal lud der der Bremer Badminton Verband und Polizei SV Bremen zum Bremen Masters ein. Erstmalig konnten auch Teilnehmer aus dem Ausland, genauer gesagt der Niederlande, begrüßt werden; ein Novum für das noch relativ neue Turnier. Umso mehr zeigt sich aber, dass das Turnier sich kontinuierlich entwickelt und an breiterer Resonanz gewinnt.

Besonders hervorgehoben sollen an dieser Stelle gleich zwei besondere Unterstützer.

Einerseits geht ein besonderer Dank an die Baumschule & Gartenbau Manfred Lehmann mit Ihrem Inhaber und Teilnehmer des Bremen Masters Lotthar Kattner, die das Turnier mit zahlreichen Leihgaben auf ein äußerst professionelles Niveau mit herausragender Kulisse hoben, anderseits versorgte Heiko´s Racketservice mit Inhaber Heiko Mainzer die Teilnehmer mit einem Badmintonstand inklusive Besaitungsservice.

Begonnen wurde am Samstagmorgen mit dem Mixed, gefolgt von den Einzeldisziplinen, wie es sich auch schon die vergangenen Jahre bewährt hatte.

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In drei 3er Gruppen wurden die Viertelfinalpaarungen im gemischten Doppel A ausgespielt. In Gruppe A gewann Thaer Darwish (DIOK) gemeinsam mit Alena Schneider (VfL Rastede) vor Martin Buchfeld/ Heike Scheler (PSV). Mirco Aßmann und Maren Völkering (PSV) gewannen in Gruppe B, Zweite wurden Mischa Packroß/ Carina Blaas (VfL Stade/ HKUF). Thomas Steiner und Nora Altgilbers (PSV) wurden vor Yannik Windhorst/ Valerie Hoberg Erste in Gruppe C. Darwish/ Schneider sowie Aßmann/ Völkering hatten im Viertelfinale ein Freilos, sodass es nur zu zwei Spielen in dieser Runde kam. Spiel eins bestritten Windhorst/ Hoberg gegen Packroß/ Blaas. Die PSV-Paarung konnte sich in drei Sätzen durchsetzen. In Spiel zwei traten Steiner/ Altgilbers im vereinsinternen Duell gegen Buchfeld/ Scheler an. Nach verlorenem ersten Satz drehten Steiner/ Altgilbers das Spiel und siegten deutlich (16:21, 21:8, 21:5). Im anschließenden Halbfinale zwischen Windhorst/ Hoberg und Daerwish/ Schneider entwickelte sich ein spannender Fight über die volle Distanz. Nachdem Hoberg/ Windhorst im zweiten Satz Matchbälle vergaben, mussten sie sich doch noch geschlagen geben (21:18, 23:25, 19:21). Aßmann/ Völkering sparten im Gegensatz dazu ihre Kräfte ein wenig und siegten sicher 21:10, 21:18 gegen Steiner/ Altgilbers. Wie schon die meisten Spiele zuvor, ging auch das Finale über drei Sätze, diese gestalteten sich teilweise jedoch recht deutlich. Daerwish/ Schneider gewannen den ersten Satz 21:18, Aßmann/ Völkering kamen aber zurück ins Spiel und dominierten ihre Gegner anschließend. Mit 21:14 und 21:8 machten die Paarung vom PSV den Turniersieg perfekt und verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr.

Im gemischten Doppel B gingen neun Paarungen an den Start. Im Viertelfinale trafen Sebastian Bick und Annika Printz (TuS Eversten) auf Tim Mählmann und Stine Köster (SG Aumund-Vegesack). Die Bremer konnten durch ein 21:13, 21:14 ins Halbfinale einziehen. Dort trafen sie auf Andreas Heydasch und Fenna Anderson (VfL Stade), die zuvor ein Freilos erhalten hatten. Die Stader Paarung Nico Grosser und Mareike Schulze hatte im Viertelfinale ebenfalls spielfrei. Im Halbfinale musste das Mixed gegen Than Nguyen und Christina Mkrtchyan (BC Bahosa/ TuS Syke) spielen. Nguyen und Mkrtchyan hatten zuvor in drei Sätzen gegen Graham Imrie und Ute Burfeind (SFL Bremerhaven/ TuS Varrel) gewonnen.

Heydasch/ Anderson machten durch das 16:21, 21:15, 21:9 gegen Mählmann/ Köster den Finaleinzug perfekt. Nguyen/ Mkrtchyan mussten gegen Grosser/ Schulte erneut über die volle Distanz gehen, hatten aber wie zuvor das bessere Ende auf ihrer Seite (21:15, 21:23, 21:15). Das Finale gestaltete sich über weite Strecken sehr ausgeglichen. Heydasch/ Anderson bewiesen im ersten Satz (22:20) die besseren Nerven. Ähnlich war es auch im zweiten Satz. Die Stader Paarung musste beim 23:21 zwar einen Satzball abwehren, ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und holte so den verdienten Turniersieg. Dritte wurden Grosser/ Schulze in einem ebenfalls spannenden Spiel. Sie siegten mit 21:19, 28:26 gegen die Bremer Paarung Mählmann/ Köster.

Am Nachmittag konnte dann mit den Einzeldisziplinen gestartet werden. Hier wurden alle Klassen bis einschließlich der Viertelfinale ausgetragen.

Im Herreneinzel B starteten 17 Spieler im Kampf um den Turniersieg. Im Viertelfinale setzte sich Nico Grosser (VfL Stade) gegen Thank-Phonk Nguyen (Oldenburger TB) durch, Mark Nieberg (VfL Knesebeck) gegen Justin Niestroj (VfL Stade), Henrik Volmari im Stader Vereinsduell gegen Edwin Scherer und Tobias Gieschen (TuS Tarmstedt) gegen Dawid Bulla (VfL Stade). Im Halbfinale ließ Nico Grosser Mark Nieberg keine Chance, Tobias Gieschen gewann ebenfalls in zwei Sätzen gegen Henrik Volmari. Im Finale setze sich Tobias Gieschen durch, er gewann mit 21:23, 24:22 und 21:5. Nico Grosser konnte keine Kräfte nach dem unglücklich verlorenen zweiten Satz nicht mehr mobilisieren und musste sich im dritten Satz deutlich geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei schlug Mark Nieberg Henrik Volmari 21:15, 21:17.

Im Herreneinzel A wurden in vier 4er Gruppen zunächst die acht Viertelfinalteilnehmer ausgespielt. In Gruppe A setzten sich Mischa Samuel Packroß (VfL Stade) und der Niederländer Thaer Darwish (DIOK) durch. In Gruppe B gewann Joschka Braun vor Felix Ruth (beide PSV), Gruppe C dominierte Fardon Landwehr (PSV) vor Adrian Hertel (Blau-Weiß Buchholtz). In Gruppe D gab sich Vorjahressieger Jonathan Busch keine Blöße und siegte vor Vadim Zelvakov.

Im Viertelfinale setzte sich Hertel gegen Packroß durch (21:14, 13:21, 21:16), Busch gegen Ruth (21:12, 21:19), Landwehr gegen Darwish (21:11, 21:15) und Braun gegen Zelvakov (20:22, 21:15, 21:13). Jonathan Busch setzte seinen Siegeszug im Halbfinale fort, er gewann mit 21:14, 21:16 gegen Adrian Hertel. Fardon Landwehr zog nach einer umkämpften Partie gegen Joschka Braun ebenfalls ins Finale ein (21:19, 19:21, 21:16). Das Finale entschied die Nummer Eins des PSV, Jonathan, gegen seinen langjährigen Trainer Fardon in zwei Sätzen (21:18, 21:14) für sich und verteidigte seinen Titel. Dritter wurde Adrian Hertel (14:21, 22:20, 21:12 gegen Joschka Braun).

Im Dameneinzel A starteten zehn Spielerinnen in drei Gruppen. In Gruppe A setzte sich Melanie Niehus (VfL Stade) vor Lea Ulrich (SG Aumund Vegesack) und Diana Scherer (Stade) durch. In Gruppe B gewann Carina Blaas (HKUF, Dänemark) ihre drei Matches. Den zweiten Platz sicherte sich Mareike Schulze (VfL Stade) vor Chantal Stobbe (Stade) und Jasmin Mettler (SV Grambke-Oslebshausen). In Gruppe C setzte sich Stine Köster (SG Aumund-Vegesack) gegen Fenna Anderson und Katharina Nguyen (beide Stade) durch.

Im Viertelfinale trafen die beiden Staderinnen Anderson und Schulze aufeinander, um die nächste Halbfinalgegnerin von Teamkollegin Niehus unter sich auszuspielen. Mareike Schulze siegte mit 21:14, 21:12. Lea Ulrich und Stine Köster (beide SG Aumund-Vegesack) lieferten sich im zweiten Viertelfinale zwei umkämpfte Sätze, beide entschied Stine Köster für sich (23:21, 23:21). Im Halbfinale traf Mareike Schulze auf Melanie Niehus und Stine Köster auf Carina Blaas, Carina hatte zuvor wie Melanie Niehus ebenfalls eine Freirunde. Melanie und auch Carina ließen ihren Gegnerinnen keine Chance und zogen ungefährdet ins Finale ein. Dort zeigte Carina erneut ihre ganze Klasse und gewann gegen die Staderin 21:10, 21:10. Dritte wurde Stine Köster. Sie gewann gegen Mareike Schulze 21:11, 21:17.

Im Herrendoppel B gingen 18 Paarungen an den Start. Im Viertelfinale trafen Justin Niestroj und Henrik Volmari (VfL Stade) auf Michael Margaritis und Simon Meier (SFL und OSC Bremerhaven). Die Stader Paarung konnte sich in drei Sätzen durchsetzen. Andreas Hauschild und Daniel Lorenz (SG Findorff/ BV Verden) trafen auf Andreas Heydasch und Nico Grosser (VfL Stade). Heydasch/ Grosser setzten sich souverän durch. Im dritten Viertelfinale schlugen Lothar Kattner und Marc Kosten vom SC Weyhe Sasche Ehlert und Philipp Rott (BV Verden/ PSV Bremen) knapp in drei Sätzen. Halbfinalgegner der Weyher waren Mark Nieberg und Edwin Scherer (Kneseberg/ Stade), sie setzten sich zuvor gegen Henning Cohrs und Luca Strietzel-Kroon (Delmenhorster FC/ VfL Stade) durch.

Das erste Halbfinale zwischen Noestroy/ Volmari und Heydasch/ Grosser war somit eine reine Stader Angelegenheit. Heydasch/ Grosser konnten sich knapp gegen ihre Teamkollegen durchsetzen (21:17, 21:19) und warteten somit auf ihre Finalgegner. Kattner/ Kosten setzten sich wie schon im Viertelfinale knapp in drei Sätzen gegen Nieberg/ Scherer durch. Die Weyher konnten ihre gute Form im Finale bestätigen und siegten 21:19, 21:18 gegen Heydasch/ Grosser, sodass Heydasch sich diesmal mit Silber begnügen musste und Grosser wieder der Sieg verwehrt wurde.

Für das Damendoppel B hatten sechs Paarungen gemeldet, in zwei 3er Gruppen wurden die Vorrunde ausgespielt. Als Gruppenerste setzten sich Alena Schneider/ Christina Mkrtchyan (VfL Rastede/ TuS Syke) sowie Melanie Niehus/ Chantal Stobbe (VfL Stade) durch. Gruppenzweite wurden Stine Köster/ Lea Ulrich (SG Aumund-Vegesack) sowie Carlotta Steimke und Natalie Suck (VfL Stenum). Im Halbfinale trafen Schneider/ Mkrtchyan auf Steimke/ Suck und Köster/ Ulrich auf Niehus/ Stobbe. Schneider/ Mkrtchyan konnten in zwei Sätzen gewinnen und zogen ins Finale ein. Niehus/ Stobbe konnten es ihnen nachmachen, sie gewannen in drei Sätzen gegen die Vegesacker Paarung.

Im Finale hatten Schneider/ Mkrtchyan ihre Gegnerinnen aus Stade wie schon im Halbfinale zu jeder Zeit im Griff und gewannen die Doppelkonkurrenz ungefährdet (21:6, 21:13). Köster/ Ulrich konnten sich nach Sieg über Steimke/ Suck (21:8, 21:6) am Ende über die Bronzemedaille freuen.

Im Herrendoppel A spielten 15 Paarungen in vier Gruppen die Viertelfinalteilnehmer aus. In Gruppe A siegten Björn Behrends und Torben Wachholz (Delmenhorster FC) vor Daniel Westphal (PSV Bremen) und Tim Mählmann (TuS Komet Arsten). Erster in Gruppe B wurden Fardon Landwehr und Yannik Windhorst (PSV Bremen) vor Thomas Küspert und Marco Hamann (1. Bremer BC). In Gruppe C siegten die Niederländer Thaer Darwish (DIOK) und Than Nguyen (BC Bahosa) vor Tom Henneböhl und Mischa Packroß (Stade). Mirco Aßmann und Jonathan Busch (PSV Bremen) wurden in Gruppe D ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie gewannen alle drei Gruppenspiele. Zweite wurden Adrian Hertel und Sven Sokoll von Blau-Weiß Buchholz. Das erste Viertelfinale bestritten Behrends/ Wachholz (Delmenhorster FC) gegen Henneböhl/ Packroß (VfL Stade). Die Stader setzten sich in drei Sätzen durch. Im zweiten Viertelfinale entwickelte sich eine spannende Begegnung zwischen Küspert/ Hamann (1.BBC) und Aßmann/ Busch (PSV). Nach drei sehr knappen Sätzen (20:22, 21:18, 24:22) setzten sich Aßmann/ Busch durch. Westphal/ Mählmann (PSV/Arsten) zogen gegen Daerwish/ Nguyen den Kürzeren (18:21, 11:21). Im letzten Viertelfinale konnten Landwehr/ Windhorst (PSV) gegen Sokoll/ Hertel (Buchholtz) gewinnen.

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Im Halbfinale setzten sich Packroß/ Henneböhl überraschend deutlich gegen Aßmann/ Busch durch (21:16, 21:13). Windhorst/ Landwehr ließen bei ihrem Sieg gegen Daerwish/ Nguyen ebenfalls nichts anbrennen (21:11, 21:17). Anschließend entwickelte sich ein spannendes Finale, in dem die Stader den ersten Satz mit 21: 18 gewinnen konnten. Doch Landwehr/ Windhorst kämpften sich zurück in die Partie und gewannen 21:16 im zweiten Satz und 21:15 im Entscheidungssatz. Dritte wurden Daerwish/ Nguyen durch verletzungsbedingte Aufgabe von Aßmann/ Busch.

Im Damendoppel A kämpften vier Paarungen um den Titel. Im ersten Gruppenspiel kam es direkt zu einer kleinen Überraschung. Die an eins gesetzte Paarung Valerie Hoberg/ Maren Völkering (PSV) verlor gegen das erfahrene Doppel Tanja Bischof/ Heike Scheler in zwei Sätzen (16:21, 15:21). Die zweitgesetzte Paarung Lea Rottstegge und Carina Blaas (PSV/ HKUF) gewann ihre Auftaktpartie gegen Anja Eilers/ Yvonne Wachholz (Delmenhorster FC/ TuS Heidkrug). Anschließend spielten Rottstegge/ Blaas gegen Bischof/ Scheler. Anfang des dritten Satzes verletzte sich Heike Scheler jedoch so schwer, dass sie nicht mehr weiterspielen konnte. Im Parallelspiel gewannen Völkering/ Hoberg gegen Eilers/ Wachholz klar in zwei Sätzen, sodass es im letzten Gruppenspiel zur Entscheidung um den Titel kam. Völkering/ Hoberg ließen ihren Kontrahentinnen jedoch keine Chance und gewannen 21:15, 21:13 und damit den Titel. Blaas/ Rottstegge freuten sich trotzdem über den zweiten Platz.

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Danke der tollen Organisation und der Mithilfe aller Teilnehmer, die zügig den Aufrufen gefolgt sind, konnte das Turnier pünktlich um 18:00 Uhr mit der Siegerehrung beendet werden. Neben Preisgeldern wurde auch typische Bremer Sachpreise vergeben, die die sich bei den Teilnehmern schon im letzten Jahr hoher Beliebtheit erfreuten. Teilnehmer und das Organisationsteam inklusive aller Helfer blicken auf ein tolles Wochenende zurück. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und hoffen im nächsten Jahr beim kleinen fünfjährigen Jubiläum wieder viele bekannte, aber auch neue Gesichter, begrüßen zu können.

Die Ausschreibung für die Bremen Masters 2018 ist online und kann hier eingesehen werden. Bitte beachtet, dass der Meldeschluss am 11. August 2018 ist. Alle weiteren Details können der Ausschreibung entnommen werden.

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Volle Halle beim 3. Bremen Masters.

 

Für das 3. Bremen Masters 2017, im Zeichen der Bremer Stadtmusikanten, hatte man sich zum Ziel gesetzt, mehr Teilnehmer unterschiedlicher Vereine aus dem Bremer Umland und aus Niedersachsen als in den Vorjahren gewinnen zu können.
Als am Sonntag um 22 Uhr die Helfer vom Polizei SV endlich alles aufgeräumt hatten, war man sich einig, dass dieses Ziel sogar deutlich übertroffen wurde: 190 Teilnehmer an beiden Tagen aus 17 Vereinen stellten die Turnierleitung vor eine anspruchsvolle Aufgabe, den Zeitplan einzuhalten und gleichzeitig allen Beteiligten viele Spiele zu ermöglichen.

Am Samstag Morgen begann das Turnier vorab mit einigen Sonderehrungen: Mahir Kahloon, als jüngster Teilnehmer mit 12 Jahren, welcher im Herreneinzel C einige deutlich ältere Konkurrenten an den Rand einer Niederlage brachte, sowie Udo Bätjer, mit Geburtsjahrgang 1963 bereits ältester Teilnehmer, wurden mit kleinen Preisen ausgezeichnet.
Ebenso wurden mit großer Haribobox auf den VfL Stade mit der höchsten Meldezahl sowie einer Ladung Energydrinks auf den SV Veldhausen mit der weitesten Anreise aufmerksam gemacht.

Für gerissene Saiten und weiteres Equipment rund um die geilste Sportart überhaupt stand Olaf Werner mit seinem Shop mit Rat und Tat zur Seite.

Der anschließende Beginn mit dem Mixed stellt den Auftakt für insgesamt 262 Spiele. In Vierergruppen wurden die Viertelfinalisten ausgespielt, welche dann wiederum im KO-System weiter um den Sieg spielten. Im Mixed A konnten sich in einem hochklassigen Dreisatzfinale Mirco Aßmann/Maren Völkering (PSV Bremen) gegen Henning Maatmann/Kira Veldmann (SV Veldhausen) durchsetzen. Bronze wurde zwischen Joschka Braun/Lea Rottstegge ( PSV Bremen) und Daniel Westphal/Annika Borchard (SG Lengede Vechelde) ermittelt. Wiederholt zeigten Letztere eine starke Leistung und holten sich am Ende verdient den 3. Platz.

Ebenso von Spannung geprägt war das Finale im Mixed B. Am Ende gewannen Stefan Gerke/Alena Schneider (Blau-Weiß-Ramsloh/VfL Rastede) in einem Mammutmatch in der Verlängerung gegen die erst durch Freimeldungen entstandene Paarung Philipp Rott/Tanja Meiners (PSV Bremen/TuS Sandhorst). Einen ausgezeichneten dritten Platz konnten hier Felix Dawert und Fenna Anderson vom VfL Stade erringen vor Sebastian Bick und Annika Printz vom TuS Eversten.

Um 13 Uhr starteten die Einzel, welche sich besonders hoher Teilnehmerzahlen erfreuten und ein zusätzliches Herreneinzel C-Feld nötig machten. Parallel wurde auch der Grill befeuert, sodass sich die ersten Hungrigen mit Würstchen und Steak stärken konnten. Dies war auch nötig, schließlich waren die letzten Viertelfinalspiele für 20:30 Uhr angesetzt. In der B-Konkurrenz bei den Damen und Herren zeigte sich sehr schnell, dass eine hohe Leistungsdichte vorlag, die zu vielen knappen Begegnungen führen sollte.
Die letzte Entscheidung des Tages fiel hier in der Verlängerung des 3. Satzes zwischen Sonja Häusler ( SG Findorff) und Tanja Meiners (TuS Sandhorst), Erstere konnte sich am Ende über den Halbfinaleinzug freuen.

Im Herrreneinzel-B traf des Öfteren Erfahrung auf jugendlichen Elan, mit durchaus interessanten Spielverläufen. So verlud Lothar Kattner (Alterklasse O45 und späterer 4.) seine U17-Kontrahenten gleich mehrfach, einzig dem späteren Sieger Lukas Leupold sowie dem Drittplatzierten Jonas Döpke (OSC Bremerhaven) musste er sich am Sonntag knapp geschlagen geben.

Das Dameneinzel A, als einzige Disziplin in Gruppenmodus bereits vollständig am Samstag ausgetragen, bot ein hohes Niveau. Etwas zu bedauern waren in diesem Feld einige kurzfristige Abmeldungen, sodass letztlich lediglich drei Teilnehmerinnen die Treppchenplätze untereinander ausspielten. Am Ende konnte Maren Völkering (PSV Bremen) ihrer Favoritenrolle gerecht werden und alle Spiele ohne Satzverlust gewinnen, wurde allerdings im Finale von Hannah Sudhölter (TV Metjendorf), welche am Ende 2. wurde, stark gefordert.

Pünktlich um 9 Uhr starteten am Sonntag die Halbfinalbegegnungen in den Einzelkonkurrenzen:

Hier konnten sich im Herreneinzel A drei PSV-Akteure der Oberligamannschaft ins Halbfinale spielen sowie Carsten Flöter von der SG Aumund Vegesack. Im vereinsinternen Duell setze sich zuerst Jonathan Busch gegen Felix Ruth durch, wonach Yannik Windhorst Carsten Flöter in die Schranken verwies. Nach packendem Finale siegte schließlich Jonathan gegen Yannik verdient; Felix Ruth sicherte sich den dritten Treppchenplatz gegen Carsten Flöter.

Bei den Herren B siegte am Ende Onni Pyökäri (PSV Bremen) verdient vor Lukas Leupold (Blau Weiß Buchholz), welcher in Finale leider verletzungsbedingt aufgeben musste.

Im C Feld der Herren spielten sich Jonas Bretschneider und Robert Goldschmidt (beide TV Eiche Horn) über die Gruppenphase bis in das Finale vor. Hier siegte Robert Goldschmidt mit 21:16/21:19. Im kleinen Finale bezwang Marcel Kahmann (SV Ochtersum) seinen jungen Stader Rivalen Lars Eisenacher überaus deutlich in 2 Sätzen und konnte sich über Platz drei freuen.

Bei den Damen B musste wiederum der Entscheidungssatz her, um eine Siegerin zwischen Laura Huster (TuS Komet Arsten) und Melanie Niehus (VfL Stade) zu ermitteln, mit dem schließlich besseren Ende für die Spielerin des Bremer Jugendkaders. Jule Schalt (SV Eintracht Oldenburg) triumphierte im kleinen Finale über Sonja Häusler, die aber auch im Viertelfinale und Halbfinale das Maximum an Spielzeit ausreizte und am Ende nicht mehr viel entgegensetzen konnte.

In den abschließenden Doppeldisziplinen erreichte die Stimmung am Wochenende ihren Höhepunkt. Alena Schneider (VfL Rastede) konnte nach ihrem Erfolg im Mixed B noch einen Erfolg im Damendoppel B nachlegen: In der Gruppenphase noch unterlegen, konnten sie im Finale mit Hanna Dorn (SFN Vechta) gegen Lena Brandt/Sonja Häusler (TSV Stotel/SG Findorff) das Spiel drehen und somit ihr Double perfekt machen.
Bei den Herren-B hätte Onni Pyökäri mit Daniel Lorenz (BV Verden) ebenfalls einen Doppelsieg einfahren können, diesmal machte ihm Lukas Leupold ( Blau Weiß Buchholz) gemeinsam mit Tim Mählmann (1. Bremer BC) jedoch einen Strich durch die Rechnung und holte sich nach dem verlorenen Einzelfinale den Triumph im Doppel.

In der A-Konkurrenz ging es ebenfalls ordentlich zur Sache: Bei den Herren mussten sich im Finale Ralf Preuß/Yannik Windhorst (PSV Bremen) Stephan Trost und Lukas Knur (VfL 93 Hamburg/ Hamburger SV) in drei Sätzen geschlagen geben, nachdem sie vorher in einem hochklassigen Thriller gegen Mirco Aßmann/Jonathan Busch gesiegt hatten.
Die Damen ließen sich in der Spannung der Spiele nicht lumpen und das Finale bildete schließlich auch das letzte Spiel des Wochenendes: Kira Veldmann/Julia Hagels (SV Veldhausen) gingen als leichte Favoriten in das Spiel gegen Maren Völkering/Valerie Hoberg (PSV Bremen), da sie in der Gruppenphase kurz zuvor noch in zwei knappen Sätzen gesiegt hatten. Dieses Mal entwickelte sich ein Dreisatzspiel aufs Messers Schneide, die Frauen des SV Veldhausen konnten sich am Ende mit 21:19 im Entscheidungssatz schließlich doch ein zweites Mal durchsetzen. Eine ähnliche Dramaturgie bot das Spiel um Platz drei zwischen Carina Blaas/ Lea Rottstegge (PSV Bremen). Gegen das erfahrene Doppel Anja Eilers/Tanja Bischoff (Delmenhorster FC /TuS Komet Arsten) hatten beide in der Gruppenphase denkbar knapp mit 19:21 im 3. Satz verloren, diesmal machten sie es besser und konnten das Spiel klar mit 21:12/21:13 gewinnen und sich den 3. Platz sichern.

Trotz des am Sonntag aufgrund der vielen Dreisatzspiele nicht einzuhaltenden Spielplanes war die Stimmung bei der Siegerehrung äußert ausgelassen, sodass die Uhrzeit ganz in Vergessenheit geriet.

Der PSV Bremen bedankt sich bei allen Helfern und Teilnehmern für ein ausgesprochen harmonisches und schönes Turnier, was es im nächsten Jahr mindestens zu wiederholen gilt. Wir freuen uns, möglichst viele Teilnehmer bei der vierten Auflage im Jahr 2018 wiederzusehen und wünschen allen einen erfolgreichen und verletzungsfreien Saisonstart.

Die Ausschreibung für die Bremen Masters 2017 ist online und kann hier eingesehen werden. Bitte beachtet, dass der Meldeschluss am 22. Juli 2017 ist. Alle weiteren Details können der Ausschreibung entnommen werden.

 Am 20./21.08.16 richtete der PSV Bremen das 2. Bremen Masters aus, für viele Spieler ein willkommender Zeitpunkt kurz vor der Saison Spielpraxis und Ranglistenpunkte zu sammeln.

Auftakt in zwei anstrengende Turniertage: Begrüßung der Teilnehmer durch Tim Lehr

 

Bei etwas geringerer Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr begann der Samstag mit dem gemischten Doppel . Hier konnten die Spieler des PSV Bremen in der zusammengelegten A- und B-Klasse die ersten drei Plätze unter sich ausmachen. Das Favoritenduo Maren Völkering /Mirco Aßmann, welches schon in der Oberligarelegation im alles entscheidenden Spiel den Wiederaufstieg sichern konnte, gaben im Turnierlauf keinen Satz ab und setzen sich am Ende verdient durch. Die Entscheidung über den 2. und 3. Platz jedoch entschied sich erst im letzten Spiel im PSV internen Duell zwischen Lea Rottstegge /Yannik Windhorst und Valerie Hoberg/Felix Ruth. Nach 3 knappen Sätzen konnten sich hier Mixedspezialist Windhorst und die erst 16-jährige Lea Rottstegge mit 21:17 im Entscheidungssatz durchsetzen.

Bremen Masters 2021 in der BSA Süd

Mit diesem Hygienekonzept werden die Rahmenbedingungen beschrieben, unter denen die Durchführung des Turniers im Einklang mit der geltenden Corona-Schutzverordnung des Landes Bremen (zum jeweils aktuellen Stand siehe gesundheit.bremen.de/corona/corona/corona-verordnungen-37349) möglich ist. Bei Änderung der Corona-Schutzverordnung wird das vorliegende Hygienekonzept ggf. angepasst.

Entsprechend kann es notwendig werden, den Ablauf des Turniers auch kurzfristig oder während des Turniers zu ändern. Auch eine Absage oder ein Abbruch des Turniers kann nicht ausgeschlossen werden. Die Teilnahme am Turnier ist freiwillig und liegt in der Eigenverantwortung der Teilnehmenden bzw. der Erziehungsberechtigten.

Alle in der Halle anwesenden Personen werden über das Hygienekonzept in Kenntnis gesetzt und zu dessen Einhaltung verpflichtet.

Das Hygienekonzept wird allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt und auf der Homepage des Bremen Masters (bremen-masters.de/) veröffentlicht. Während des Turniers wird es gut sichtbar im Halleninnenraum an verschiedenen Stellen angebracht.
Bei Nichteinhaltung der Hygieneregeln erfolgt ein sofortiger Ausschluss vom Turnier.

GRUNDREGELN

Gruppierungen vor und in der Halle sind zu vermeiden. Sollten sich diese nicht vermeiden lassen, bitten wir um das Tragen medizinischer Masken (OP oder FFP2-Maske).

Desinfektionsmittel für die Hände ist am Eingang und in den Sanitärräumen vorrätig. Es wird darum gebeten, die Hände regelmäßig zu waschen sowie regelmäßig Desinfektionsmittel zu verwenden.

Entsprechend Coronaverordnung §7 (5) (Stand 26.07.2021) sind max. 150 Personen gleichzeitig im Innenraum der Halle erlaubt. Ein Mindestabstand ist damit nicht einzuhalten.

ZUGANG ZUR HALLE

Es gibt getrennte Ein- und Ausgänge, die als solche gekennzeichnet sind. Es herrscht also im Tribünenbereich ein Einbahnstraßenverkehr, der entsprechend auf dem Hallenboden markiert ist.

Alle Anwesenden, sowohl Spieler*innen als auch Zuschauer*innen und anderweitige anwesende Personen, müssen mindestens ein gültiges, negatives Ergebnis eines Schnelltests mitbringen:

Ungeimpfte und nicht Genesene müssen laut Bremischer Coronaverordnung an beiden Tagen ein negatives Schnelltestergebnis vorlegen, das nicht älter als 24 Stunden ist.

Geimpfte (14 Tage nach letzter Impfung) und Genesene (durch PCR-Test belegt, höchstens sechs Monate alt) müssen einen gültigen Nachweis bei sich führen. Außerdem ist mindestens ein gültiger, negativer Schnelltest vorzulegen. Dieser darf beim erstmaligen Zugang zur Veranstaltung nicht älter als 24 Stunden sein.

Das bedeutet für Geimpfte und Genesene Folgendes:
Wer nur am Samstag spielt, braucht ein Testergebnis, das max. 24 Stunden alt ist.
Wer nur am Sonntag spielt, braucht ein Testergebnis, das max. 24 Stunden alt ist.
Wer am Samstag + Sonntag spielt, braucht mindestens ein Testergebnis, das am Samstag beim erstmaligen Zugang max. 24 Stunden alt ist.

Wir bitten darum, die Tests in einem offiziellen Testzentrum vornehmen zu lassen (in Hallennähe befindet sich das COVID-19 Testcenter Airport Bremen, Flughafenallee 20, 28199 Bremen, Öffnungszeiten siehe: https://testcenter-airport.de/). Im Ausnahmefall können Selbsttests, die bitte selbst mitgebracht werden, vor Ort unter Aufsicht durchgeführt werden.

Es werden nur symptomfreie Personen in die Halle gelassen. Der Zugang zur Halle wird permanent kontrolliert. Zur Sicherung der Nachverfolgbarkeit werden die Kontaktdaten aller Personen am Eingang erfasst. Nur Personen, die ihre Kontaktdaten angeben, er-halten Zugang zur Halle. Alle Registrierten erhalten ein Armband als Kennzeichen. Wir bitten darum, dies beim Verlassen der Halle wieder abzugeben.

Für die Kontaktdatenerfassung gibt es 3 Möglichkeiten:

  • Beim Einlass per Luca App.
  • Beim Einlass das angehängte (siehe hier) und vorab ausgefüllte Kontaktdatenformular abgeben.
  • Beim Einlass das Kontaktdatenformular ausfüllen und abgeben. Wie auch bei den Schnelltests bitten wir zur Stauvermeidung darum, nur im Ausnahmefall auf diese Lösung zurückzugreifen.

WÄHREND DES TURNIERS

Die jeweiligen Disziplinen werden nacheinander in folgender Reihenfolge ausgetragen: am Samstag gemischtes Doppel und Einzel. Am Sonntag die Finalspiele im Einzel und Doppel.

Die Anwesenheit von Zuschauer*innen ist erlaubt, sofern vorab eine Anmeldung erfolgt und die maximale Anzahl der anwesenden Personen von 150 nicht überschritten wird. Anmeldungen sind bis zum Meldeschluss an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu richten. Sollte vorab keine Anmeldung erfolgen, kann ein Zugang zur Halle nicht garantiert werden und ist nur bei ausreichenden Kapazitäten möglich.

An Sammelpunkten (vor der Turnierleitung) ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP oder FFP2-Maske) Pflicht.

Das Einspielen vor Turnierbeginn ist für bis zu 4 Personen pro Feld (analog Doppel) gestattet.

Die Duschräume können jeweils von max. 4 Personen und die Umkleiden von maximal 3 Personen unter Einhaltung des Mindestabstandes gleichzeitig genutzt werden. Entsprechende Hinweise werden an den Duschen/Umkleiden angebracht.

CAFETERIA

Vor der Cafeteria gibt es zusätzlich die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren. Wir bitten darum, von dieser Gebrauch zu machen.
In der Warteschlange sowie beim Bestellvorgang muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP oder FFP2-Maske) getragen werden.

 

ANSPRECHPARTNER:

Rückfragen können gerichtet werden an:
Mirco AßmannDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Tel. 0176 / 61770372

ergänzend am Turniertag:
Tim Lehr (Turnierleitung)
Felix Ruth